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Foto: Christian Sabo

Feuerwehrgerätehaus Wadrill

Das Feuerwehrgerätehaus in Wadrill wird neu gebaut. Die Planungen hierfür laufen auf Hochtouren. Unser Bürgermeister und seine Verwaltung haben es möglich gemacht, einen höheren Zuschuss aus Saarbrücken zu erhalten. Nicht für den zunächst geplanten Standort. Der Standort des neuen Gerätehauses wurde so gewählt, dass eine innerkommunale Kooperation von Löschbezirken möglich wird. Genau das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, nämlich in das von uns seit Jahren angestrebte Infrastrukturkonzept! Sicherlich keine bequeme Entscheidung. Es ist also ein neuer Standort, der der Vernunft geschuldet ist. Hierfür steht Pro Hochwald. Bei allen Investitionen muss die Frage der Nachhaltigkeit gestellt werden.
Und wir stellen sie!
Wir wollen Investitionen dort realisiert sehen, wo sie in die Zukunft gerichtet sind und den Interessen der Stadt Wadern in ihrer Gesamtheit gerecht werden. Genau diesem Grundsatz wurde beim Feuerwehrgerätehaus-Neubau in Wadrill Rechnung getragen.

Halle Lockweiler

Unser Standpunkt zum Thema „Halle Lockweiler“ ist seit langem bekannt: Wir wollten und wollen eine komplett sanierte Halle auf der Basis dessen, was heute in Lockweiler schon vorgehalten wird.

Eine Halle in Lockweiler, wie sie von anderer Seite gefordert und den Wählerinnen und Wählern versprochen wurde, war von Anfang an unrealistisch. Das hat auch Frank Hiry vor drei Jahren im Stadtrat ohne Umschweife gesagt! Wir hatten seinerzeit gefordert, kleiner zu planen. Nicht, weil wir Kleingeister sind, sondern weil wir unbedingt eine Halle in Lockweiler wollten. Auch und vor allem des Schulstandorts wegen. Doch der Ruf blieb ungehört. Eine Erweiterung der bestehenden Halle kam für uns allein aus Kostengründen ebenso wenig in Frage wie eine Beibehaltung des katastrophalen Zustandes.

Fakt ist: Dank des Einsatzes des Bürgermeisters konnte der Zuschuss des Innenministeriums zu dieser Investition, der zu verfallen drohte, erhalten bleiben. Die Komplettsanierung der Halle hat inzwischen begonnen, sie wird in mehreren Abschnitten realisiert – auch und gerade um den städtischen Haushalt zu entlasten. Insgesamt 1,6 Millionen Euro werden investiert, um die Mehrzweckhalle so herzurichten, dass sie zum einen auf dem neusten energetischen Stand ist und zum anderen den Ansprüchen der Vereine und der Grundschule Lockweiler in dem Umfang wie bisher gewohnt gerecht wird.
Das ist angesichts der Finanzsituation der Stadt Wadern alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Foto: Helmut Holbach

Infrastrukturkonzept der Stadt Wadern

ProHochwald fordert seit langem ein Infrastrukturkonzept für die Stadt Wadern. Also ein in aller Offenheit mit allen Beteiligten abgestimmtes Papier, das klar sagt, was wir uns so leisten können und wollen. Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit mit Nachdruck an einem solchen Konzept. Wobei erst einmal die Vergleichbarkeit der Einrichtungen in den einzelnen Stadtteilen hergestellt werden muss. Das braucht Zeit und qualifizierte Analyse. Doch wir müssen uns auf diesen Weg machen! Das Gießkannenprinzip der vergangenen Jahre hat uns bei vielen Einrichtungen Folgekosten beschert, die uns heute lähmen, dringend notwendige Investitionen vorzunehmen. Ob Sportplätze oder Kindergärten, ob Vereine oder Feuerwehr – wir wollen einen offenen und ehrlichen Dialog darüber, wo die Stadt Wadern in zehn Jahren stehen soll. ProHochwald spricht sich dabei für eine dezentrale Konzentration aus. Das heißt, dass bestimmte Einrichtungen und Dienstleistungen an einigen Orten konzentriert werden. Ganz so, wie es das Stadtentwicklungskonzept vorsieht.