Schlagwort-Archive: Finanzen

Foto: Helmut Holbach

Infrastrukturkonzept der Stadt Wadern

ProHochwald fordert seit langem ein Infrastrukturkonzept für die Stadt Wadern. Also ein in aller Offenheit mit allen Beteiligten abgestimmtes Papier, das klar sagt, was wir uns so leisten können und wollen. Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit mit Nachdruck an einem solchen Konzept. Wobei erst einmal die Vergleichbarkeit der Einrichtungen in den einzelnen Stadtteilen hergestellt werden muss. Das braucht Zeit und qualifizierte Analyse. Doch wir müssen uns auf diesen Weg machen! Das Gießkannenprinzip der vergangenen Jahre hat uns bei vielen Einrichtungen Folgekosten beschert, die uns heute lähmen, dringend notwendige Investitionen vorzunehmen. Ob Sportplätze oder Kindergärten, ob Vereine oder Feuerwehr – wir wollen einen offenen und ehrlichen Dialog darüber, wo die Stadt Wadern in zehn Jahren stehen soll. ProHochwald spricht sich dabei für eine dezentrale Konzentration aus. Das heißt, dass bestimmte Einrichtungen und Dienstleistungen an einigen Orten konzentriert werden. Ganz so, wie es das Stadtentwicklungskonzept vorsieht.

Foto: Helmut Holbach

Herbert-Klein-Halle

Die Herbert-Klein-Halle ist die Repräsentationshalle der Stadt Wadern.
Sie nicht nur zu erhalten, sondern in Energetik und Optik dem aktuellen Stand der Zeit anzupassen, hat höchste Priorität für uns. Auch wenn die aktuelle Sanierung der Deckenverkleidung und die Arbeiten am Dach mit rund einer Million Euro zu Buche schlagen, ist dieses Geld gut investiert. Denn im Rahmen des von uns angestrebten Infrastrukturkonzepts dürfte der Stadthalle primäre Bedeutung unter allen Immobilien der Stadt Wadern zu kommen.

Ein tolles Ergebnis des Verhandlungsgeschicks des Bürgermeisters ist es natürlich, dass das Innenministerium die Kosten der Sanierung der Deckenverkleidung über eine Bedarfszuweisung quasi komplett übernimmt. Die Landesregierung folgt damit allerdings einer Logik, die weit über den Rahmen einer „Gefälligkeit“ hinausgeht. Sie unterstützt den Weg unserer Stadt, klare Prioritäten zu setzen. Und sie unterstützt damit auch den Vorschlag von ProHochwald, der SPD und den freien Wählern im Stadtrat, die Sanierung der Herbert-Klein-Halle über die nächsten zehn Jahre in moderaten Schritten umzusetzen. Genau aus diesem Grund haben wir die Einstellung von jährlich 50.000 Euro im städtischen Haushalt für die Stadthalle beschlossen. Die Landesregierung legt hier jeweils noch einmal 25.000 Euro jährlich drauf, so dass wir am Ende 750.000 Euro in den wichtigsten Versammlungsort dieser Stadt investieren können.